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Das Kloster
Schussenried entstand 1183 als Gründung von Konrad und
Berengar von Schussenried und wurde mit Prämonstratensern
aus Weißenau besiedelt. Es war reichsfrei und stand unter
Leitung eines Priors, seit 1440 unter der eines Abtes.
Die romanische Pfeilerbasilika der Gründungsszeit wurde im
15. Jh. verändert und erweitert, im 30jährigen Krieg
zerstört und nach 1647 als barocke Basilika wieder aufgebaut.
1710 - 46 wurde sie durchgreifend im barocken Stil ausgeschmückt.
Die Klostergebäude des 16. und 17. Jh. wurden nach 1750 durch
einen Neubau ersetzt, dessen Bau 1763 jedoch eingestellt wurde.
Das Kloster wurde 1802 säkularisiert, kam zunächst an
die Grafen von Sternberg-Manderscheid und 1806 unter württembergische
Hoheit. Die Erben der Grafen von Sternberg-Manderscheid verkauften
die Klostergebäude 1835 an Württemberg, das die Gebäude
später als Heilanstalt nutzte.
Besonders sehenswert ist der barocke Bibliothekssaal, ein Meisterwerk
von J.J.Schwarzmann (Stuckarbeiten) und F.G.Hermann (Malerei).
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